Feng Shui



Feng Shui ist eine uralte chinesische Lehre vom Leben und Wohnen in Harmonie. Das Wort "Feng" bedeutet WIND und "Shui" WASSER. Die Wolken bestehen aus Wind (Element Luft) und Wasser.
In Wind und Wasser sahen die alten Chinesen die Mittler zwischen Himmel und Erde - und auch heute noch glauben sie, dass der Himmel den Lauf ihres Lebens tiefgreifender beeinflussen, als es uns "sichtbar" in der Natur durch die ständigen Wechselwirkungen des Wetters und der Jahreszeiten gezeigt wird.
Wir wollen lernen, unseren Wohnraum durch das Berücksichtigen der kosmischen und irdischen Gegebenheiten, also Himmels und der Erde, so zu gestalten, das wir uns in so gut als möglich in Harmonie mit der Natur befinden und nicht versuchen, die Natur an uns anzupassen.

Einflüsse, die sich nützlich auswirken sollen verstärkt werden (Ch'i) und destruktive Einflüsse sollen abgewendet bzw. zerstreut werden (Sha-Ch'i).

Lesen wir in den alten Überlieferungen so erfahren wir, das jedoch nicht nur die Chinesen, sondern in allen Ländern Menschen nach Informationen zur bestmöglichen Ausgestaltung ihres Wohnbereiches suchten.

Markante Beispiele sind nicht nur die Form und Ausrichtung der Pyramiden, sondern auch die unterschiedlichen Gebäude-Stile in aller Welt.

Der Eingangsbereich, die Anordnung und Ausrichtung der Fenster und auch der Dachform sowie die Grösse der Räume und dessen Anordnung wurden berücksichtigt.
Nun war der Vorteil (oder Nachteil, wie immer es jeder für sich sehen mag), das noch keine Elektrokabel in die Wände verputzt wurden und somit die Ausrichtung des Schlafplatztes nach den Himmelsrichtungen erfolgen konnte. Ebenso verhielt es sich mit den Nischen, in denen die Mahlzeiten zubereitet wurden.
In den Tiefen Anatoliens gibt es immer noch einen Bereich, wo Men schen in "Höhlen" wohnen, wo es keine Ecken gibt. Das hat den grossen Vorteil, das eine permanente Luftzirkulation herrscht, die sich nicht nur in wunderbarer Weise auf die feinäthe rischen und somit letztendlich auch auf den physischen Körper wohl wollend auswirken, sondern damit wird auch verhindert, das sich in den Ecken (die es ja in diesem Fall nicht gibt) destruktive Energien halten können.

Unter Aura ist schon vieles erklärt und auch wenn die Energie unter- schiedliche Namen aufweist (Lebenskraft heisst in China "Ch'i", wird doch das fliessen dieser Energie in Gleichmässigkeit in allen Traditionen als wichtig empfunden.
Ob wir es im Einklang mit der Natur leben nennen oder Schwingung - es sagt ein und dasselbe nur mit unterschiedlichem Wortausdruck aus. Wenn wir die Schwingungen (die wir bewusst oder unbewusst aussen den und von anderen wahrnehmen) nicht imstande sind auf- bzw. wahr zunehmen, sind wir weder im Einklang mit uns, noch mit der Natur.

Wir kennen auch die Auswirkungen in der Natur.
Früher waren Seen und Abzweigungen von Flüssen (Auen) etc. durch die Natur so angelegt, das heutige sogenannte Naturkatastrophen wie Überschwemmung etc. eher unbekannt waren. Durch die Begradigung vielerorts, sind Überschwemmungen schon zur Normalität geworden. Die Natur sollte uns jedoch als Vorbild für viele Dinge gelten.

Auch hier habe ich die Erfahrung gemacht, das einiges aus diesem Begriffsbereich sehr wohlwollend wirken kann! "Kann" deshalb, weil es in meiner Wahrnehmung in allen Bereichen keine "Universallösung" gibt. Alles ist so mannigfaltig wie wir selbst.

Ich empfehle daher, selbst zu spüren, und so die Wahrnehmung zu weiten, wo, wann und wie etwas geändert werden kann, was sich zum eigenen Wohle auswirkt.

Gut beraten scheint mir daher, eine mediale Beratung, die ganz klar aussagen kann, welche Feng Shui Anwendung (und ob überhaupt) hier angewandt werden kann, um das Wohnumfeld angenehm zu gestalten.

Wenn der Gedanke in die Urquelle abgegeben wird, das alles sehr umständlich erscheint und nur nach einem "bestimmten Muster" funktionieren kann, so kann ich sehr leicht das Gegenteil beweisen und auch jeder Mensch selbst, der an diesem Muster festhält.
Wir erschaffen uns Muster selbst, übernehmen sie, nehmen sie an, oder lassen uns von so vielen, was uns umgibt "beeindrucken". Dieser "Eindruck" beengt uns und wir können uns dann dem, was wir selbst wissentlich anwenden könnten kaum noch öffnen.
So meine ich, das viele Aspekte sinnvoll sind und in ihrer Ergänzung ein friedvolles MITeinander bilden.

Ein paar Tipps gratis:
Ordnung ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern übt auch auf unser Befinden seinen Einfluss aus und weil wir uns in unseren vier Wänden wohlfühlen wollen entledigen wir uns der Dinge, die wir nicht mehr benötigen und weisen denen, die uns wichtig erscheinen, einen festen Platz zu.

Sauberkeit ist leicht zu halten, wenn alles an seinem Platz ist.

Rundungen. Achtet darauf, das grosse sowie kleine Möbelstücke etc.
rund ist bzw. die Ecken abgerundet sind. So kann das sogenannte Sha-Ch'i, die als "geheime Pfeile" beschrieben werden, in das wohltuende Ch'i gewandelt werden.

Dies gilt ebenso für die "Ecken" der Wände".

Licht. Künstlich erzeugtes Licht unterliegt vielen Abstufungen, die u. a. abhängig sind von der Leuchtkraft des Lichtträgers, sowie der Art dessen. Die Sonneneinstrahlung in der gesamten Wohnung ist sehr wichtig, denn wir wissen wie es uns geht, wenn sie uns im Winter fehlt. Ihre Strahlen haben nicht nur Einfluss auf den physischen Körper, sondern auch auf die Psyche.
Da wir sie jedoch nicht "regeln" können und wollen (ausser durch Vorhänge oder Jalousien), wenden wir uns dem künstlichen zu, denn dazu gibt es einiges zu sagen.
Zu achten ist darauf, das wir keine Niedervolt-Halogensysteme in wich tigen Aufenthaltsräumen wie Wohnzimmer, Büro und Kinderzimmer verwenden, denn die Transformatoren erzeugen viel Energie, die zum Stressfaktor gerechnet werden können.
Im Schlafzimmer hätten wir den Fluter eh' nur kurze Zeit an. Normalen Glühbirnen wäre dann der Vorzug zu geben. Stehlampen sind mindestens ebenso schön wie Fluter und sie brauchen keine hohe Wattzahl um angenehm zu leuchten. Eine gute Stimmung lässt sich ebenso mit Kerzen erzeugen. Dunkle Ecken werden mit angenehmen Licht durchflutet.

Pflanzen bringen Bewegung in Ecken der Wände. Sind es keine Halbschatten- gewächse, können sie zusätzlich eine Lichtquelle über sich haben. Abzuraten ist von Farnen, Bambus und Dattel, da diese (nach weislich) toxische Stoffe absondern, die zu Asthma und Bronchitis führen "können".
Bei Bepflanzungen im Garten sind die Charaktere derer und ihre Beziehung untereinander unbedingt zu beachten!
Sie sorgen auch für einen guten Ch'i-fluss. Welche Pflanze bevorzugt wird ist der Empfindung jedes einzelnen selbst überlassen.

Windspiele im Tür/oder Fensterbereich ziehe ich beispielsweise den Spiegeln vor. Die Klänge sind wohltuend und beruhigend.
Bitte auf die Töne achten bei der Auswahl vor dem Kauf. Die Schwingung dieser Töne sollte immer eine wohltuende und ange nehme Empfindung auslösen. Wir wollen uns "wohlfühlen".

Mobiles am besten selbst geschnitzt und bemalt in den Farben des Regenbogens oder uni in verschiedenen Abtönungen sind nicht nur ein Blickfang, sondern auch sie beleben durch Ihre Bewegungen ebenfalls Ecken der Wände.
Salzkristalllampen. Die Kristalle werden und innen beleuchtet und strahlen ein angenehmes orangefarbenes oder violettes Licht aus.

Zimmerbrunnen. Nicht nur die Optik erfreut unser Herz, sondern auch die Bewegung. Wir steigern hiermit nicht nur die Raumenergie, sondern die gesamte Atmosphäre wird durch das Aufstellen eines Brunnens im Zimmer angenehm hervorgehoben. Die Luftfeuchtigkeit wird auf ein angenehmes Mass gebracht und wir holen uns die Natur damit ins Haus.

Steine sie sind nicht nur wunderschön anzuschauen, sondern haben vielseitige Eigenschaften.
Wer sich mit ihren Einflüssen und Wirkungen vertraut gemacht hat, kann auch durch sie und ein gezieltes Plazieren in den einzelnen Räumen aktive Energie zum guten Fluss bringen.
Besonders Bergkristalle können (plaziert je eins in den vier oberen Ecken eines Raumes, so er quadratisch ist) destruktiv wirkendes Sha-Ch'i wird durch die Schwingungen der Kristalle aufgehoben. Welche Steine auch immer intuitiv ansprechen, sollten entsprechende Anwendung finden.

Farben. Die Farbwahl für Auslegware, Stores etc. sollte in einem ausgeglichenem Verhältnis erfolgen.
Farben, die anregend wirken wie: Rot, Orange und Gelb (Farben der drei Chakren Muladhara, Svadhistana und Manipura) sollten wir stark gemin dert in Räumen verwenden, wor wir ausruhen und entspannen wollen. Wer mit Farben gern hantiert kann sich auch gern künstlerisch betätigen, indem z. B. Flächen mit drei verschiedenen Farbtönen (weiss, rot, orange) mit einem Schwamm oder Tapezierpinsel aufgenommen und mit geschwungenen Mustern versehen werden. Diese "Wischtechnik" oder auch anzuwendende "Tupftechnik" macht diese Räume deutlich "lebendiger". Wenn ein stark abgetönter Ton genommen wird, wirkt er auch in einem unifarbenem Anstrich warm und behaglich. Ebenso können wir mit passiven Farbtönen agieren.
Auch die Bekleidung jeder Person ist wichtig und eine entsprechende Beratung hierbei ist von grossem Nutzen.

Bilder gemalte Bilder von Kindern lockern die Stimmung insgesamt und werden von Erwachsenen gern gesehen.
Sie strahlen Unbekümmertheit, Frohsinn, Leichtigkeit und Freiheit aus. Wenn wir das Bild eines Künstlers erwerben wollen ist ein Bild unter dem Aspekt zu betrachten, welches der Künstler beim malen hinein interpretiert hat. Seine Schwingungen übertragen sich auf den Raum, in dem es hängt und wir sollten das Gefühl haben, das es in diesen Raum und zu uns passt.

Nun wissen wir, schon eine ganze Menge über das, was uns günstig umgeben kann.

Die Chinesen unterscheiden zwischen fünf ursprünglichen Elementen, die da heissen: Feuer, Erde, Metal, Wasser und Holz.

Dies ist der aufbauende Zyklus, denn alles in der Natur ist in ständiger Wandlung und deshalb sehen wir uns diesen Zyklus genauer anhand einer Skizze und Erklärung an.

Das Holz hat die Farbe grün. Holz verbrennt unter dem Element Feuer, welches die Farbe rot hat, zu Asche und verbindet sich so mit dem Element Erde.
Die Erde hat die Farbe gelb. Sie erzeugt Metalle, welches in geschmol- zenem Zustand flüssig wie das Wasser wird.
Das Wasser hat die Farbe blau. Das Wasser sorgt für den Wachstum des Holzes.

Wir lernen daraus, das keines der Elemente vorherrschen darf, um ein anderes zu hemmen oder zu schwächen.

Das Gleichgewicht zu halten lautet die Devise!

Da die Elemente auch eine Zuordnung in den Himmelsrichtungen finden, erweitern wir unsere Erkenntnisse auch um diese.


Element             Holz    Feuer    Erde       Metall  Wasser

Himmelsrichtung  Osten  Süden  Zentrum  Westen  Norden

Farbe                grün    rot       gelb       weiß  dunkelblau/schwarz

Die Grundeinteilung ist damit erfolgt.

Tiefer zu gehen sorgt für sehr viel Verwirrung und wir wollen versuchen, nicht allzu kompliziert vorzugehen, denn schliesslich werden wir, wenn wir unsere Umgebung und Konzentration auf uns lenken schnell fest stellen, was und eher schaden oder nützen kann.
Wir sind Individuell und deshalb lassen wir uns nicht in Schubladen ein ordnen sondern leben und erleben unsere Individualität mit unserem vollen Bewusstsein.

Tja, aber welchem Element gehören wir denn nun an?
Um herauszufinden, welches in uns gestärkt werden sollte oder lieber etwas reduziert nehmen wir die Einteilung des chin. Elemente Kalenders zu Hilfe.
Da sich dieser im Jahresbeginn nach dem zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende richtet, beginnt daraus resultierend jedes Jahr an einem anderen Tag. Um einen kleinen Einblick zu bekommen habe ich noch die chin. Astrologie mit einbezogen.

Folgende Tabelle daher in der Anlage, um mit einem Blick zu erkennen:



Herzlichst
Anahee-Mahee